Richard R. Ernst

2020, 288 Seiten

70 sw und farbige Abbildungen

Gebunden

16 × 24 cm

978-3-03919-501-5

CHF 39.00

E-book

Richard R. Ernst

Richard R. Ernst

Nobelpreisträger aus Winterthur

16. Oktober 1991, Richard R. Ernst, Professor für Chemie an der ETH Zürich, befindet sich auf dem Flug nach New York. Plötzlich kommt der Pilot auf ihn zu und bittet ihn ins Cockpit: ein Anruf aus Stockholm! So beginnt die Autobiografie des Schweizer Nobelpreisträgers, der mit seinen bahnbrechenden Beiträgen zur magnetischen Kernspinresonanzspektroskopie die Grundlagen lieferte für die Magnetresonanztomographie, ein Verfahren, das heute weltweit in der medizinischen Diagnostik eingesetzt wird. Richard R. Ernst wurde 1933 in eine gutbürgerliche Winterthurer Familie hineingeboren und konnte lange nicht sprechen. In seiner Autobiografie erzählt der Wissenschaftler von nicht immer einfachen Kinder- und Jugendjahren, vom Beginn seiner Karriere, von den 1960er-Jahren, als er im kalifornischen Palo Alto wichtige Entdeckungen machte, von der Rückkehr an die ETH und dem Haifischbecken Hochschulforschung. Der hochbegabte Chemiker hat auch noch eine andere Seite: Auf einer Weltreise entdeckte er in Nepal seine Faszination für die Kunst des Himalajas. Er begann Thangkas, Rollbilder des tantrischen Buddhismus, zu sammeln, und hat eine der bedeutendsten Sammlungen tibetischer Kunst zusammengetragen. Auch von dieser privaten Leidenschaft berichtet der berühmte Wissenschaftler.

Commentaires de presse

«Nobelpreisträger haben genial und übermenschlich zu sein. Das gehört irgendwie zum Bild des Wissenschaftlers, der den wichtigsten Forschungspreis der Welt erhalten hat. Umso mehr überrascht die zutiefst menschliche Autobiografie des Schweizer Nobelpreisträgers Richard R. Ernst. Es ist ungewöhnlich, dass Naturwissenschaftler überhaupt Memoiren schreiben. (...) Richard R. Ernst schon sich nicht in seinem Buch.» Tages-Anzeiger

«Der Chemiker Richard Ernst offenbar sich in seiner Autobiografie als kritischer Zeitgenosse und ‹areligiöser Buddhist›» NZZ

«Seine Autobiografie, die er Anfang Mai im Verlag Hier und jetzt veröffentlich hat, widerspiegelt seine unablässige Such nach anderen, unkonventionellen Lösungen, an die sonst niemand dachte. Sie zeigt aber auch, dass Richard Ernst nicht nur der strahlende Held war, als den sich Preisträger sonst gerne präsentieren. (...) Mit seiner Autobiografie wollte er vor allem auch jungen Menschen zeigen, wie toll und trotzdem wie schwierig es ist, sein Leben der Forschung zum widmen.» NZZ am Sonntag

«berührt mit einer erstaunlichen Offenheit» Tages-Anzeiger

«Der Zweifler mit dem Welterfolg» NZZ am Sonntag

«schonungslos offen und selbstkritisch» NZZ