Luzern - eine Touristenstadt

2010, 320 Seiten

332 sw Abbildungen

gebunden

22 × 28 cm

978-3-03919-148-2

CHF 68,00

Peter Omachen

Luzern - eine Touristenstadt

Hotelarchitektur von 1782 bis 1914

Mit dem Kriegsausbruch 1914 und dem plötzlichen Versiegen der Touristenströme ging für Luzern eine Ära zu Ende. Im 19. Jahrhundert hatte sich die Stadt am Vierwaldstättersee zu einem der grössten Touristenmagnete der Schweiz entwickelt. Keine andere Epoche hat Luzern so nachhaltig verändert. Über 100 Hotels säumten 1914 das Seeufer oder thronten auf den Hängen über der Stadt. Das Buch von Peter Omachen ist Hotel- und Stadtgeschichte zugleich. Es beschreibt nicht nur Architektur und Glanz der berühmten Luzerner Hotelpaläste, sondern richtet den Blick auch auf die zahlreichen, im Schatten der Grandhotels stehenden kleinen Hotels und Pensionen. Daneben vermittelt es grundlegende Informationen über die Anfänge des Tourismus, die soziale Herkunft der Gäste und Angestellten, die verkehrstechnische Erschliessung sowie das touristische Unterhaltungsangebot. Zudem enthält es ein detailliertes Inventar der Hotel- und Tourismusbauten.

Commentaires de presse

«Buchautor Peter Omachen schildert die Luzerner Hotelbaugeschichte mit Begeisterung, faktenreich, gut verständlich, spannend, reich illustriert.» (Ruth Schneider, Neue Luzerner Zeitung, 4. Oktober 2010)

«Tourismus war jene Maschine, die aus Fiktionen ökonomische Wirklichkeiten produzierte; und mit ihrer Hilfe konnte sich eine Stadt selbst zur Attraktion umbauen, wie Peter Omachen in seinem grossen Buch zur Luzerner Hotelarchitektur von 1782 bis 1914 zeigt.» (Valentin Groebner, NZZ, 13. Oktober 2010)

«Die wissenschaftliche Arbeit bietet dem Leser eine Fülle an Detailinformation und ist sicher ein Muss für Architekturhistoriker und Tourismusfachleute. Auch interessierte Laien werden Freude daran haben, da es gut lesbar ist und unterhaltsame Anekdoten und Einblicke in die damaligen sozialen Verhältnisse bietet. Viele zeitgenössische Fotografien zeugen von der Kraft des damaligen Tourismusbooms.» (Gerti Kaspar, Kulturmagazin Luzern, 11/2010)

«Der dicke Band informiert über die Architektur der Grandhotels und die Anfänge und Entwicklungen des Tourismus in Luzern.» (Merian, Juli 2011)