2610 m. ü. M.

2021

E-Book

978-3-03919-973-0

CHF 36.00

Edition papier

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Irene Wirthlin

2610 m. ü. M.

Irma Clavadetscher Ein Leben auf der Coaz-Hütte

«Ich hatte alles, was ich wollte», sagt die heute achtzigjährige Irma Clavadetscher. Als eine der ersten Hüttenwartinnen der Schweiz verbrachte sie fast ihr halbes Leben auf 2610 Metern über Meer, zuhinterst im Engadiner Val Roseg. Von 1963 bis 2001 bewirtschaftete sie dort zusammen mit ihrem Mann die Coaz-Hütte. Die Autorin Irene Wirthlin zeichnet diese besondere Lebensgeschichte nach: Irmas
behütete Jugend am Zürichsee, die Heirat mit ihrer grossen Liebe, dem Bergführer Christian Clavadetscher, die vielen Jahre, in denen das Ehepaar mit seinen zwei Kindern im Sommer auf der Hütte, im Winter in Samedan lebte. Harte Arbeit, grossartige Naturerlebnisse und Begegnungen mit Menschen aus aller Welt haben Irma Clavadetschers Leben geprägt. Einfühlsam und spannend werden heitere, berührende und dramatische Geschichten der Hüttenwartin erzählt. Sie zeigen das aussergewöhnliche Leben dieser pragmatischen, naturverbundenen und lebensklugen Frau.

Irene Wirthlin hat Anglistik und Germanistik an der Universität Zürich studiert und sich in Individualpsychologie weitergebildet. Bis zu ihrer Pensionierung war sie Gymnasiallehrerin an einer Zürcher Mittelschule.

Commentaires de presse

«Die Biografie vermittelt konkrete Eindrücke einer ebenso paternalistischen wie verklemmten Zeit. Man spürt beim Lesen, wie sehr sich Clavadetscher und die Autorin Irene Wirthlin aufeinander eingelassen haben. Kindheit und Jugend im kleinbürgerlichen Elternhaus sind besonders lebendig beschrieben.» NZZ

«Die Autorin verwendet das Erzählpräsens, sie schildert das Leben der Protagonistin auf eine flüssige und einfühlsame Art und Weise. Dabei beleuchtet sie auch die Persönlichkeit der willensstarken und lebensklugen Hüttenwartin, ihre Beziehung zu Hitta und die Rolle der Frau in einer von Männern dominierten Bergwelt.» Bündner Zeitung

«Die Coaz-Ära Clavadetscher ging nach fast 40 Jahren zu Ende. Eine Zeit, die jetzt dank Irene Wirthlin und ihrem Buch [...] wieder auflebt.» Engadiner Post

«Unterhaltsam und süffig erzählt» Bündner Zeitung

«ein hartes, schönes Leben» NZZ