Geschichte der Schweiz

2015, 368 Seiten

13 sw Abbildungen, 2 Karten, Register

gebunden, mit Schutzumschlag

15.5 × 24 cm

5., überarbeitete, erweiterte Neuausgabe

978-3-03919-174-1

CHF 29.00

E-Book

Thomas Maissen

Geschichte der Schweiz

Mit seiner kompakten Geschichte der Schweiz bringt der bekannte Schweizer Historiker Thomas Maissen die lang erwartete neue Übersichtsdarstellung. Aufgrund der neuesten Forschungsergebnisse und in flüssigem Stil schildert er die Entstehung der schweizerischen Eidgenossenschaft, ihre ausserordentliche Kontinuität, aber auch die vielen Bruchlinien bis in die jüngste Vergangenheit. Nüchtern erörtert er, wie sich die eidgenössischen Bünde und die Befreiungssagen ausbildeten, weshalb die religiös gespaltene Eidgenossenschaft in der Reformationszeit nicht zerfiel, inwiefern der Sonderbundskrieg nötig war, damit 1848 ein Bundesstaat entstand, warum Hitler im Juni 1940 die Schweiz nicht eroberte und wie sich die Schweiz im angehenden 21. Jahrhundert international zu verorten sucht. Die Deutung der schweizerischen Geschichte war in den letzten Jahren im Inneren des Landes umstritten, wurde aber auch von aussen kritisch hinterfragt.
Wer die wesentlichen Informationen auf einem aktuellen Wissensstand kennen will, wird hier fündig. Verständlich geschrieben, liefert dieses Buch einen Überblick, der die heutige politische Ordnung der Schweiz, ihre Schwierigkeiten und Chancen in den historischen Wurzeln darlegt.

Thomas Maissen, Prof. Dr., 1962, ist Direktor des Deutschen Historischen Instituts Paris. Seine Forschungsschwerpunkte sind Historiografiegeschichte, Geschichte des politischen Denkens, Mentalitätsgeschichte und Geschichtsbilder. Bis 2013 war er ordentlicher Professor für Neuere Geschichte an der Universität Heidelberg und zuletzt Direktor des Exzellenzclusters «Asia and Europe». 2002 habilitierte er sich mit der Arbeit «Die Geburt der Republik. Staatsverständnis und Repräsentation in der frühneuzeitlichen Eidgenossenschaft». Von 1996 bis 2004 war er als Mitarbeiter der «Neuen Zürcher Zeitung» zuständig für historische Analysen. Im Herbst 2010 erschien im Verlag hier+jetzt seine erfolgreiche «Geschichte der Schweiz» (4. Auflage 2012), 2012 erschien die illustrierte Ausgabe «Schweizer Geschichte im Bild» und 2013 seine «Geschichte der Frühen Neuzeit» (Beck Wissen).

Pressestimmen

«Das Wesentliche, ganz anders. Das ganz Andere, aber wesentlich. Die gross- und einzigartige Geschichte der Schweiz hat die Historiker, die sie verdient. Namentlich Thomas Maissen.» Roger de Weck, Publizist

«Thomas Maissens zupackend formulierte Synthese darf [...] als neues Standardwerk zur schweizerischen Geschichte gelten». (Urs Hafner in der NZZ, 15. September 2010)

«Wohltuend ist der nüchterne Ton, in dem Maissen erzählt. Und wie er viel beschworene Mythen wie Rütlischwur, Apfelschuss oder die Schlacht von Marignano entweder entkräftet oder in einen erhellenden Zusammenhang stellt.» (Peer Teuwsen in der Schweizer Ausgabe der «Zeit», 16. September 2010)

«ein starkes Stück historischer Aufklärung» (Rudolf Walther im Tages-Anzeiger, 17. September 2010)

«Alles in allem ist diese neue ‹Geschichte der Schweiz› ein eindrückliches Panorama, das die Entwicklung des widerspenstigen und längst nicht immer ‹einig Volk von Brüdern› zu einer modernen Gesellschaft in einem funktionierenden Staat nachzeichnet. Ein Panorama, das nicht verklärt, nicht schönredet, sondern deutlich macht, dass ein Staat nie fertig gebaut ist. Auch die Eidgenossenschaft mit ihrer viel gerühmten Demokratie nicht.» (Jürg Schoch im Journal 21, 17. September 2010)

«Es geht [...] nicht um die Zelebrierung von Tabubrüchen, die längst vollzogen sind. Es geht vielmehr um eine differenzierte Darstellung der politischen Vergangenheit. Denn nicht Provokation ist heute angezeigt. Gefragt ist Orientierungswissen.» (Daniel Binswanger im Magazin des Tages-Anzeigers, 25. September 2010)

«Wenn [...] in den letzten Jahren nach einer neuen Geschichte der Schweiz verlangt wurde, so offenbar deshalb, weil es an einer konsensfähigen Erzählung fehlt, die den politisch interessierten Bürgern einen Bezug zur Vergangenheit vermittel, der Wege in die Zukunft öffnet. Wer sich diesem Anspruch stellt, der muss ein hohes Mass an Wissen, Erfahrung und Verlässlickeit mitbringen. Thomas Maissen [...] verfügt über diese Voraussetzung [...]. Der Blick von aussen bürgt für einen heilsamen Abstand von den Querelen im Innern der Schweiz, lässt jedoch auch die Besonderheiten ihrer Geschichte hervortreten.» (Beatrix Mesmer in der NZZ am Sonntag, 26. September 2010)

«Problembewusst, aber unpolemisch, gestützt auf eine solide Kenntnis des heutigen Wissensstandes und doch nicht detailversessen, abwägend im Urteil und sorgfältig differenzierend in seiner Sprache, hat Maissen ein Werk geschaffen, das dem Bedürfnis nach zuverlässiger Information zu entsprechen vermag.» (Urs Bitterli in den Schweizer Monatsheften, Januar/Februar 2011)

«Maissens Buch ist pointiert geschrieben und hat das Zeug zum Standardwerk.» (Verena Mayer in der Süddeutschen Zeitung, 2. Februar 2011)

«ein starkes Stück historischer Aufklärung» (Tages-Anzeiger)

«Das Wesentliche, ganz anders. Das ganz Andere, aber wesentlich.» Roger de Weck, Publizist