Luise und Leopold

2021, 267 Seiten

978-3-03919-981-5

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Michael van Orsouw

Luise und Leopold

Skandalträchtige Habsburger in der Schweiz

Kronprinzessin Luise und Erzherzog Leopold von Österreich-Toskana sorgen mit einer Nacht-und-Nebel-Aktion für Schlagzeilen. Die Geschwister stehlen sich im Dezember 1902 aus der Habsburgerresidenz und flüchten von Salzburg nach Zürich, wo sie im Hotel Bellevue absteigen. Der Skandal am Hof Kaiser Franz Josephs ist perfekt: Schliesslich lässt Luise Ehemann und fünf Kinder zurück. Die Reporter der internationalen Presse und die Agenten der Geheimdienste haben alle Hände voll zu tun.
Denn die beiden Adligen sind verliebt: Luise in André Giron, den acht Jahre jüngeren Lehrer ihrer Kinder; Leopold in Wilhelmine Adamovic, eine ehemalige Prostituierte. Mit ihrem Schritt sagen sich die Royals vom Hof los. Sie verzichten auf Titel und Rang, pfeifen auf Familienehre, Prunk und Pomp – und brechen mit allen Erwartungen. Am Bodensee, in Zug, Florenz und gar auf dem Monte Verità suchen sie ihr Glück, doch das gelingt mehr schlecht als recht. Nach dem Untergang des Habsburgerreichs und wahrhaft rasanten, ereignisreichen Lebensjahren sterben sie verarmt und einsam.

Michael van Orsouw ist promovierter Historiker und preisgekrönter Schriftsteller. Schon beim Vorgängerbuch «Blaues Blut» paarte er Faktentreue mit erzählerischer Leichtfüssigkeit und verstand es – gemäss Neuer Zürcher Zeitung –, «auf höchst unterhaltsame Weise» die royalen Inhalte zu vermitteln.

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