Kulturkampf

2016, 148 Seiten

E-Book als epub

978-3-03919-919-8

Printausgabe

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Josef Lang, Pirmin Meier

Kulturkampf

Die Schweiz des 19. Jahrhunderts im Spiegel von heute

Wie viel Religion hat Platz im Schulalltag? Dürfen katholische Geistliche in den Nationalrat? Wer hat die Deutungsmacht über die Geschichte? Wie privat soll Glaube sein? Diese aktuellen Fragen haben in vielerlei Hinsicht vor 175 Jahren ihren Ursprung: Damals spitzte sich die Auseinandersetzung zwischen Kirche und Staat in der Schweiz ein erstes Mal zu. Die Aufhebung der Klöster im Aargau war ein wichtiger Anstoss für die Bildung des Schweizer Bundesstaats.
Zwei ausgewiesene Kenner des Kulturkampfs gehen dieser Geschichte auf den Grund: Josef Lang und Pirmin Meier. Beide aus katholisch-konservativem Milieu, reiben sie sich bis heute an ihren Wurzeln. In zwei langen Essays loten sie unterschiedliche Positionen aus und spiegeln die Geschichte an den aktuellen kulturellen Unterschieden in der Schweiz.

Josef Lang studierte Geschichte, Philosophie und Literatur an der Universität Zürich. Der langjährige Zuger Nationalrat und Historiker lebt heute in Bern. Pirmin Meier studierte Literatur und Geschichte an der Universität Zürich und war bis 2012 Gymnasiallehrer. Er ist Autor zahlreicher Bücher und lebt in Rickenbach (LU).

Pressestimmen

«Das Buch über den Kulturkampf des 19. Jahrhunderts macht auf wichtige Erfahrungen, Erfolge und Niederlagen im Kampf um die Integration des ‹Fremden› aufmerksam.» P.S.

«Als Kenner der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse zeigen Meier und Lang auf, dass die Ereignisse aus dem vorletzten Jahrhundert unterschwellig bis heute nachwirken. Mag die Prägung durch das parteipolitische Umfeld und die konfessionelle Bindung in den letzten Jahrzehnten drastisch abgenommen haben, ist es doch verblüffend, wie stark beispielsweise die neu aufgeflammte Diskussion über christliche Grundwerte noch von alten Denkmustern geprägt ist.» NZZ

«Originell ist allerdings nicht nur die Aufmachung des Werkes, sondern geistreich sind auch die beiden Autoren.» NZZ

«Der Aufmachung nach wirkt das Buch wie eine Kontroverse zwischen Opponenten. In Wahrheit hat es den Charakter eines Gesprächs auf höchster Ebene, von zwei kritischen Köpfen, die an der Sache auch von ihrer Herkunft her interessiert sind.» Peter von Matt