Jüdischer Kulturraum Aargau

2020, 560 Seiten

160 farbige und sw Abbildungen

gebunden

21 × 28 cm

978-3-03919-508-4

CHF 59.00

Noch nicht erschienen, September 2020

Jacques Picard, Angela Bhend

Jüdischer Kulturraum Aargau

Im aargauischen Surbtal zeugt ein reiches Kulturerbe von der ehemals jüdischen Geschichte der beiden Dörfer Endingen und Lengnau. Seit dem 18. Jahrhundert war die jüdische Bevölkerung der Schweiz gezwungen, in diesen beiden Gemeinden zu leben. Sie wurden so zum «Rütli» der Schweizer Juden. Im Lauf des 19. Jahrhunderts errangen die Schweizer Jüdinnen und Juden nach und nach die gleichen Rechte wie ihre Landsleute. Der gesellschaftliche Wandel führte zu einer Abwanderung in schweizerische Städte und ins Ausland. So weist der jüdische Kulturraum Aargau über sich hinaus in die Welt. Das reich bebilderte Buch schildert auf eindringliche Art die Geschichte und Gegenwart des jüdischen Aargaus, die in weiten Teilen eine Geschichte der Jüdinnen und Juden in der Schweiz ist. Über 40 Autorinnen und Autoren legen Zeugnis ab vom jüdischen Alltag, der Emanzipation, den Bedrohungen in schwerer Zeit, aber ebenso vom Erfolg der Schweizer Jüdinnen und Juden weltweit.

Jacques Picard ist emeritierter Professor für Allgemeine und Jüdische Geschichte und Kultur der Moderne an der Universität Basel, wo er das Institut für Jüdische Studien leitete. Er war Mitglied der Bergier-Kommission. Angela Bhend war wissenschaftliche Assistentin am Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie der Universität Basel, wo sie über jüdische Warenhausgründer in der Schweiz promovierte.. Heute ist sie freie Historikerin.