2026, 368 Seiten
ca. 60 sw Abbildungen
DOI:
10.xxxx/xxxxx
Noch nicht erschienen, August 2026
Linus Ruegge
Das Grün. Der See. Die Gärten
Urbane Natur in Luzern von der Belle Époque bis in die 1960er-Jahre
Nicht Fabriken haben die Stadt Luzern gross gemacht, sondern Berge, Hügel, Bäume und der See. Die Nähe zu den Alpen und die Aussicht am Vierwaldstättersee machten Luzern nach dem Anschluss an Europas Bahnnetz 1859 zu einem Tourismusort ersten Rangs. Die Stadt wuchs rasant und versuchte zugleich die grüne Umgebung zu bewahren. Linus Ruegge zeichnet diese Bemühungen durch die Blüte- und Krisenzeiten des 20.?Jahrhunderts nach. Wir lernen den Stadtgärtner Xaver Schlapfer kennen, der Palmen an der Seepromenade pflanzt, und trauern mit Heimatschützern um verloren gegangene Schilfgürtel. Wir verfolgen, wie sich der Rotsee von der Kloake zum Idyll für eine selbstbewusste Quartierbevölkerung wandelte, und wie Arbeiterinnen und Arbeiter in ihren Kleingärten zu vollwertigen Mitgliedern der Gemeinschaft wurden.
Der Autor nimmt die vielfältigen Beziehungen Luzerns zur Natur in den Blick und schreibt eine neuartige Stadtgeschichte, die das scheinbar Nebensächliche ins Zentrum rückt.
Linus Ruegge ist am Bireggwald und mit Blick auf das überbaute Schönbühlried aufgewachsen. Er studierte Geschichte, Geografie und Soziologie. Sein Buch basiert auf seinen Forschungen an der Universität Basel.
Unsere Open Access Policy www.hierundjetzt.ch/de/service/open-access-policy/
Download der Publikation noch nicht vergügbar