Bundesrat Emil Welti 1825-1899

2020, 336 Seiten

70 Abbildungen und Grafiken

16 × 23.5 cm

978-3-03919-506-0

CHF 49.00

Claudia Aufdermauer, Heinrich Staehelin

Bundesrat Emil Welti 1825-1899

Der Aargauer Bundesrat Emil Welti zählt zu den einflussreichsten Schweizer Politikern des 19. Jahrhunderts. Er war Bezirksgerichtspräsident, Grossrat, Regierungsrat, Ständerat und während 25 Jahren Bundesrat. Dem begnadeten Rhetoriker und sechsmaligen Bundespräsidenten gelang es, die Regierung während Jahrzehnten zu dominieren und den nationalstaatlichen Weichenstellungen im jungen Bundesstaat seinen Stempel aufzudrücken: Verfassungsrevision 1874, Vereinheitlichung der Armee, Bau der Gotthardbahn, Verstaatlichung der Eisenbahnen. Die Autorin und der Autor zeichnen mit bisher unveröffentlichtem Quellenmaterial ein vielschichtiges Bild des Ausnahmepolitikers, der bereits zu Lebzeiten mit dem preussischen Ministerpräsidenten Otto von Bismarck verglichen wurde. Die Annäherung an das Familiäre und Persönliche bei gleichzeitiger Einordnung in den historischen Kontext ermöglicht neue Zugänge zum in der Geschichtsforschung zunehmend kontrovers beurteilten Emil Welti.

Claudia Aufdermauer ist Historikerin und ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin der Alfred Escher-Stiftung. Heinrich Staehelin ist Historiker. Er war bis zur Pensionierung Geschichtslehrer an der Alten Kantonsschule Aarau.

Pressestimmen

«Staehelin und Aufdermauer legen eine fundierte Biographie zu Bundesrat Welti vor. Diese gibt zugleich einen flüssig geschriebenen Überblick zur politischen wie auch zur Wirtschaftsge-schichte der Schweiz in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.» Michael Kitzing in Archiv des Liberalismus

«Claudia Aufdermauer und Heinrich Staehelin bringen das Denkmal des Machers und Visionärs, das man ihm längst errichtet hat, auf ein realistisches Mass.» NZZ Geschichte

«Das Buch von Claudia Aufdermauer und Heinrich Staehelin zeigt, sorgfältig eingebettet in das jeweilige politische und gesellschaftliche Umfeld, nicht nur den Politiker, sondern auch den Menschen.» Aargauer Zeitung

«Der Schweizer Bismarck kam aus Zurzach» Aargauer Zeitung